Frauen-Weltmeisterschaften 2031 und 2035: USA und UK als Gastgeber gesetzt
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Die Zukunft der Frauen-Weltmeisterschaften scheint bereits entschieden: 2031 in den USA, 2035 im Vereinigten Königreich – so jedenfalls der Stand nach Ende der offiziellen Bewerbungsfrist. FIFA-Präsident Gianni Infantino verkündete im Rahmen des UEFA-Kongresses in Belgrad, dass es für beide Austragungen jeweils nur eine gültige Interessensbekundung gegeben habe. Damit ist der Weg für die kommenden Gastgeber wohl frei.
USA mit Mexiko für 2031 gesetzt
Für die WM 2031 rechnet die FIFA mit den USA als Hauptgastgeber. Infantino sprach von einer „potenziell gemeinsamen Bewerbung mit anderen CONCACAF-Mitgliedern“, wobei Mexiko als naheliegender Co-Gastgeber gilt. Bereits im Vorfeld hatten die USA ihr Interesse öffentlich gemacht. Andere potenzielle Kandidaten wie China, Japan oder Südafrika haben offenbar keine gültigen Bewerbungen eingereicht – womit der Weg für Nordamerika frei scheint.
Vereinigtes Königreich bringt 2035 nach Europa
Auch für die Weltmeisterschaft 2035 scheint die Entscheidung gefallen: Die vier britischen Fußballverbände aus England, Schottland, Wales und Nordirland wollen das Turnier gemeinsam ausrichten. Bereits im Februar hatten sie ihre offizielle Interessensbekundung abgegeben. Laut FIFA-Council war für 2035 eine Austragung in Europa oder Afrika vorgesehen. Die alternative Option – ein gemeinsames Turnier von Spanien, Portugal und Marokko – scheint mittlerweile vom Tisch.
Teilnehmerfeld soll auf 48 Teams wachsen
Ein weiterer bedeutender Schritt: Analog zur Männer-WM soll auch bei den Frauen die Teilnehmerzahl erhöht werden. Ab 2031 könnten somit 48 statt bislang 32 Nationen an den Start gehen. Dieser Schritt soll die weltweite Entwicklung des Frauenfußballs weiter vorantreiben – ein erklärtes Ziel der FIFA-Führung.
Deutschland plant anders: Fokus auf EM 2029
Während andere Nationen bereits die Weichen für die kommenden Jahrzehnte stellen, verfolgt der DFB eine andere Strategie. Nach dem gescheiterten Anlauf für die WM 2027 – damals mit Belgien und den Niederlanden – verzichtet Deutschland auf weitere Bewerbungen für 2031 oder 2035. Stattdessen richtet sich der volle Fokus auf eine erfolgreiche Bewerbung für die Frauen-EM 2029.