Zehn Jahre, 413 Spiele, unzählige Titel – und jetzt ist Schluss. Kevin De Bruyne hat offiziell angekündigt, Manchester City am Ende der Saison zu verlassen. Der belgische Spielmacher zieht damit einen Schlussstrich unter eine Ära, in der er den englischen Topklub mitprägte wie kaum ein anderer.

Emotionaler Abschied auf Instagram
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Mit einer klaren Botschaft wandte sich De Bruyne am Freitag via Instagram an die Fans: „Das sind meine letzten Monate als Spieler von Manchester City.“ Es seien keine einfachen Worte für den 32-Jährigen, doch der Moment sei gekommen, seinen Abschied anzukündigen. In seinem Statement dankte er dem Verein, der Stadt und den Fans – und erinnerte daran, wie viel er mit City erreicht hat: „Diese Stadt, dieser Klub, diese Menschen… haben mir ALLES gegeben. Ich hatte keine Wahl, außer ALLES zurückzugeben!“ Das Fazit: „Wir haben ALLES gewonnen.“
Eine Dekade voller Titel und Rekorde
Seit seinem Wechsel im Sommer 2015 vom VfL Wolfsburg nach Manchester entwickelte sich De Bruyne zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt. Für die Sky Blues absolvierte er bislang 413 Pflichtspiele und gewann dabei sechs Premier-League-Titel, zwei FA Cups, fünf Ligapokale und die Champions League – ein Meilenstein in der Vereinsgeschichte. Neben seinen Vorlagen und Treffern war es vor allem seine Spielintelligenz, mit der er Citys Offensivspiel über Jahre dominierte.
Was bleibt in der Saison 2024/25?
Noch ist die Saison nicht vorbei – und für City und De Bruyne geht es in den kommenden Wochen um weitere Titel. Im FA Cup ist das Team von Pep Guardiola noch im Rennen, auch die Klub-WM steht auf dem Programm. In der Premier League allerdings scheint der Meisterschaftszug abgefahren: Acht Spieltage vor Schluss liegt Manchester City mit 22 Punkten Rückstand auf Tabellenführer FC Liverpool nur auf Rang fünf.
Ein Abschied mit offenem Ziel
Wohin es Kevin De Bruyne im Sommer zieht, hat er noch nicht bekanntgegeben. Klar ist nur: Sein Kapitel bei Manchester City endet – und hinterlässt ein großes sportliches wie emotionales Erbe. Für viele Fans des Klubs dürfte es schwer sein, sich den Spielaufbau ohne den Belgier vorzustellen.