Fußball heute: WM 2026 Qualifikation: Spielplan & aktueller Stand – Wer ist qualifiziert?

WM-Qualifikation 2026: Die Kontinente starten durch – Europa hinkt hinterher

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Während in Europa die WM-Quali-Gruppen noch nicht einmal komplett sind, läuft andernorts bereits die heiße Phase der WM-Qualifikation. Japan hat als erstes Land das Ticket für die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gelöst. In Asien, Afrika und Ozeanien sind Überraschungen möglich – auch für einige Fußball-Zwerge könnte der große Traum Wirklichkeit werden.

Fußball WM 2026
Fußball WM 2026

Asien: Japan macht den Anfang – Außenseiter wittern ihre Chance

Mit dem klaren Heimsieg am Donnerstag sicherte sich Japan als erstes Team weltweit das Ticket zur WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Die Aufstockung auf 48 Teams lässt die asiatischen Ambitionen wachsen – acht feste Startplätze statt der bisherigen vier sorgen für Bewegung in der Qualifikation.

Neben Favoriten wie dem Iran oder Südkorea könnten auch Nationen wie Usbekistan oder Jordanien vom neuen Format profitieren. Gespielt wird in drei Gruppen zu je sechs Teams. Die Erst- und Zweitplatzierten qualifizieren sich direkt, die Dritt- und Viertplatzierten spielen in Play-offs um die verbleibenden Plätze.

Afrika: Neue Möglichkeiten für „Underdogs“

Afrika bekommt neun feste Startplätze – fast doppelt so viele wie bisher. Das eröffnet Chancen für Nationen, die bislang noch nie bei einer WM vertreten waren. Überraschend führen derzeit etwa der Sudan, Kap Verde und Madagaskar ihre Gruppen an.

Die Gruppensieger qualifizieren sich direkt. Dazu kommen die vier besten Gruppenzweiten, die in einer Play-off-Runde die übrigen Tickets ausspielen. Auch Teams wie Namibia oder Mosambik mischen plötzlich im erweiterten Favoritenkreis mit.

Ozeanien: Historischer Fixplatz – Neuseeland oder Neukaledonien?

Für Ozeanien ist es eine Premiere: Erstmals geht ein fester Startplatz an den kleinsten Kontinentalverband. Nach dem Ende der Gruppenphase standen die Halbfinals an – dort setzten sich Neuseeland (7:0 gegen Fidschi) und Neukaledonien (3:0 gegen Tahiti) klar durch.

Am Montag entscheidet sich, wer nach Nordamerika reist. Für Neuseeland wäre es die dritte WM-Teilnahme nach 1982 und 2010. Für Außenseiter Neukaledonien hingegen ein historisches Debüt.

Nord- und Mittelamerika: Gastgeber fehlen, Außenseiter glänzen

Da die Gastgeber USA, Kanada und Mexiko automatisch qualifiziert sind, fehlen sie in der laufenden Qualifikation. Dadurch ergibt sich Raum für Überraschungsteams. Nach zwei Spieltagen stehen Länder wie Suriname, Curaçao, Nicaragua oder Guatemala an der Spitze ihrer Gruppen.

In sechs Gruppen wird allerdings nur die Teilnahme an den Play-offs ausgespielt. Dort kämpfen die jeweils besten zwei Teams pro Gruppe um drei verbleibende Startplätze.

Südamerika: Wenig Bewegung – Favoriten auf Kurs

In Südamerika läuft die Qualifikation wie gewohnt in einer Zehnergruppe. Die Top Sechs fahren direkt zur WM. Überraschungen? Kaum. Weltmeister Argentinien dominiert das Tableau, Brasilien meldete sich nach schwachem Start mit einem 2:1 gegen Kolumbien eindrucksvoll zurück.

Lediglich Bolivien, aktuell auf Rang sieben, wäre ein echter Exot bei der WM. Ansonsten bleibt alles beim Alten: Die großen Nationen geben den Ton an.

Europa: Viele Startplätze, aber langsamer Start

Als letzter Kontinentalverband beginnt die UEFA mit der Qualifikation. Die genaue Gruppeneinteilung steht noch aus – sie hängt vom Ausgang der Nations League ab. Fest steht: Europa stellt bei der „Mega-WM“ mit 16 Teams fast ein Drittel des Teilnehmerfeldes.

Aus zwölf Gruppen qualifizieren sich die Gruppensieger direkt. Die Zweitplatzierten sowie vier zusätzliche Teams aus der Nations League spielen in den Play-offs um die verbleibenden vier Plätze.