Fußball heute Ergebnis DFB-Pokale: Stuttgart im Finale gegen Bielefeld

Nach zwölf Jahren steht der VfB Stuttgart wieder im Finale des DFB-Pokals. Im Halbfinale bezwangen die Schwaben den Pokalsieger von 2022 und 2023, RB Leipzig, mit 3:1. Für Leipzigs neuen Trainer Zsolt Löw war es ein bitterer Einstand. Stuttgart trifft nun im Finale auf Drittligist Arminia Bielefeld.

Fußball heute Ergebnis DFB-Pokale: Stuttgart im Finale gegen Bielefeld
Fußball heute Ergebnis DFB-Pokale: Stuttgart im Finale gegen Bielefeld

Frühe Führung und emotionale Erlösung

Inhaltsverzeichnis - das findest du hier

Schon nach fünf Minuten setzte der VfB ein Ausrufezeichen. Angelo Stiller traf per Traumtor zur frühen Führung. Leipzig hatte zwar durch Openda und Xavi Simons Chancen zum Ausgleich, doch Alexander Nübel im Stuttgarter Tor verhinderte Schlimmeres. Die Sachsen waren in der ersten Hälfte das aktivere Team, doch die knappe Halbzeitführung blieb beim VfB – auch wegen fehlender Effektivität der Gäste. Nationalspieler Maximilian Mittelstädt konnte nach Abpfiff seine Tränen nicht zurückhalten – Ausdruck der emotionalen Bedeutung dieses Erfolgs.

Fußball heute Ergebnis DFB-Pokale: Stuttgart im Finale gegen Bielefeld
Fußball heute Ergebnis DFB-Pokale: Stuttgart im Finale gegen Bielefeld

Die Aufstellungen

Stuttgart: 33 Nübel – 29 Jeltsch, 2 Al Dakhil, 24 Chabot, 7 Mittelstädt – 16 Karazor, 6 Stiller – 18 Leweling, 11 Woltemade, 8 Millot – 9 Demirovic. – Trainer: Hoeneß

Leipzig: 26 Vandevoordt – 21 Nedeljkovic, 4 Orban, 5 Bitshiabu, 22 Raum – 17 Baku, 13 Seiwald, 18 Vermeeren, 10 Xavi – 30 Sesko, 11 Openda. – Trainer: LöwSchiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)

Leipzig mutig, aber zu ineffizient

Zsolt Löw hatte bei seinem Debüt als Leipzig-Coach einige Umstellungen vorgenommen – unter anderem auf eine Viererkette gesetzt. RB begann offensiv und mutig, kam jedoch nicht zum gewünschten Erfolg. Trotz guter Chancen, unter anderem durch Openda und Baku, blieb Leipzig torlos bis zur Pause. Auch im zweiten Durchgang schien Leipzig kurzzeitig zurück im Spiel, als Benjamin Sesko auf 1:2 verkürzen konnte. Doch insgesamt fehlte es dem Team an Kaltschnäuzigkeit.

Entscheidung durch Leweling – VfB auf dem Weg nach Berlin

Nach dem Wechsel traf zunächst Nick Woltemade in der 57. Minute, ehe Leipzigs Anschlusstreffer durch Sesko in der 62. Minute die Partie wieder spannend machte. Doch Stuttgart ließ sich nicht aus der Ruhe bringen. Jamie Leweling nutzte in der 73. Minute eine Ecke zum entscheidenden 3:1. Danach verteidigten die Schwaben clever, Leipzig fehlte trotz hohem Einsatz die Durchschlagskraft. Sesko hatte mit einem Lattenschuss in der 87. Minute zwar noch Pech – doch am Ende blieb es beim verdienten Heimsieg.

Pokaltraum lebt – Berlin ruft

Mit diesem Erfolg befreit sich der VfB zumindest vorübergehend aus seiner sportlichen Krise. In der Bundesliga zuletzt auf Platz elf abgestürzt, setzen die Stuttgarter nun alles auf den Pokal. Das Finale gegen Außenseiter Arminia Bielefeld bietet die große Chance, den vierten Pokalsieg der Vereinsgeschichte zu feiern. RB Leipzig hingegen verpasst zum ersten Mal seit drei Jahren das Finale und steht nach dem Aus in der Champions League sowie der Formkrise in der Liga erneut unter Druck.