Beste Indie-Games aller Zeiten
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Große Studios, riesige Budgets, aufwendige Marketingkampagnen – klar, das prägt die Gaming-Branche. Aber direkt daneben, oft ganz leise und mit wenig Tamtam, entstehen Spiele, die man nicht mehr vergisst. Willkommen in der Welt der Indie-Games.
Unabhängige Entwickler, kleine Teams, oft sogar Solo-Projekte. Sie setzen auf Ideen statt Millionen. Mut statt Massenmarkt. Und genau deshalb schaffen sie es, so viele Spieler zu berühren, zu überraschen, zu fordern. Manche dieser Titel haben ganze Genres verändert, andere einfach nur verdammt viel Spaß gemacht.
Hier kommt ein ausführlicher Blick auf die besten Indie-Games aller Zeiten. Klassiker, Geheimtipps, und alles dazwischen.
Warum Indie-Games so beliebt sind
Was unterscheidet ein Indie-Game von einem AAA-Titel? Nicht unbedingt die Qualität. Auch nicht zwangsläufig der Preis. Es ist der kreative Spielraum. Indie-Entwickler müssen sich nicht an Marktanalysen oder Aktionärsinteressen halten. Sie machen das, was sie selbst gerne spielen würden.
Das Ergebnis: Spiele mit Seele. Mit Ecken und Kanten. Mit Mechaniken, die überraschen. Oft sind Indie-Games mutiger als ihre großen Brüder. Sie sprechen schwierige Themen an, setzen auf minimalistische Grafikstile oder experimentieren mit ungewöhnlichen Spielsystemen.
Zudem wählen Spieler immer mehr einfache Titel als grafisch aufwendige Produktionen. Zum Beispiel werden Video Slots auf Seiten wie Mr Bet Deutschland immer beliebter und bieten heute eine Spielerfahrung, die sich nicht all zu sehr von echten Videospielen unterscheidet.
5 der besten Indie Games aller Zeiten
Wie versprochen, stellen wir Ihnen jetzt die besten Indie-Games aller Zeiten vor. Diese Titel sollten Sie auf keinen Fall verpassen:
Spiel | Jahr | Entwickler | Besonderheit |
Hollow Knight | 2017 | Team Cherry | Riesige, handgezeichnete Welt, präzises Gameplay |
Stardew Valley | 2016 | ConcernedApe | Solo-Entwicklung, emotionale Tiefe |
Hades | 2020 | Supergiant Games | Story verändert sich mit jedem Versuch |
Celeste | 2018 | Matt Makes Games | Schwierige Sprünge, starke emotionale Themen |
Undertale | 2015 | Toby Fox | Kämpfen oder vergeben – Spielerwahl entscheidet |
In den folgenden Abschnitten stellen wir die Spiele im Detail vor.
Hollow Knight
Hollow Knight ist mehr als nur ein Metroidvania. Es ist eine Reise in eine verlorene, verfallene Welt voller Geheimnisse, Gefahren und Schönheit. Das Team hinter dem Spiel, Team Cherry aus Australien, hat mit viel Liebe zum Detail eine Welt geschaffen, die gleichzeitig melancholisch und lebendig wirkt.
Sie spielen ein stilles, kleines Wesen, das durch die Welt von Hallownest reist – ein unterirdisches Reich voller Insekten, Mythen und düsterer Legenden. Das Spiel ist fordernd, aber fair. Es gibt keine künstliche Schwierigkeit, nur Lernkurven. Wer durchhält, wird mit einem der besten Action-Abenteuer der letzten Jahre belohnt.
Stardew Valley
Wenn Sie mal dem Alltag entfliehen wollen, dann ist Stardew Valley die perfekte Wahl. Anfangs übernehmen Sie eine alte Farm. Eigentlich klassisch. Doch was daraus wird, ist ganz allein Ihnen überlassen. Pflanzen anbauen, Tiere halten, Minen erkunden, angeln, kochen, heiraten – es gibt kaum etwas, das Sie nicht tun können.
Das Spiel hat Tiefe. Nicht nur mechanisch, sondern auch emotional. Die Bewohner der Stadt haben echte Persönlichkeiten. Manche kämpfen mit Einsamkeit, andere mit Sucht, wieder andere mit verlorenen Träumen. Diese Themen sind nicht aufgesetzt, sondern subtil eingebaut. Man merkt: Da steckt Herz drin.
Hades
Roguelikes können frustrierend sein. Man stirbt. Und alles ist weg. Nicht bei Hades. Hier ist jeder Tod eine Chance. Eine neue Geschichte. Eine neue Fähigkeit. Neue Gespräche. Das Spiel belohnt jeden Versuch, auch wenn Sie scheitern. Und genau das macht es so motivierend.
Sie spielen Zagreus, Sohn von Hades, der aus der Unterwelt entkommen will. Dabei treffen Sie auf Götter wie Athena, Zeus, Dionysos – und alle helfen Ihnen mit sogenannten „Boons“, also Upgrades, die das Gameplay jedes Mal anders machen.
Celeste
Celeste ist ein Jump’n’Run. Das klingt simpel. Doch dieses Spiel macht daraus eine emotionale Erfahrung, die bleibt. Sie steuern Madeline, die den namensgebenden Berg „Celeste“ erklimmen will. Doch der Berg ist nicht nur physisch schwer zu bezwingen – auch Madelines innere Dämonen begleiten sie auf Schritt und Tritt.
Die Steuerung ist butterweich. Präzise. Jeder Sprung muss sitzen. Das Spiel ist schwer, keine Frage. Aber nie unfair. Und für Einsteiger gibt es sogar einen Assist-Modus, der alles anpassbar macht.
Undertale
Wenn ein Spiel mit Konventionen bricht, dann ist es Undertale. Sie beginnen ganz klassisch: Kind fällt in Monsterwelt, muss sich einen Weg zurück an die Oberfläche bahnen. Doch schnell merken Sie: Dieses Spiel ist anders.
Sie können kämpfen. Müssen aber nicht. Stattdessen können Sie mit Monstern reden. Sie beruhigen. Umarmen. Loben. Jedes Monster ist einzigartig. Und je nachdem, wie Sie sich entscheiden, verändert sich die Geschichte dramatisch.
Undertale ist oft lustig, manchmal traurig, gelegentlich verstörend. Es bricht mit Regeln. Es spricht Sie direkt an. Es ist eines dieser Spiele, die man einmal spielt – und nie mehr vergisst.
Indie-Games haben die Branche für immer verändert
In einer Welt, in der viele große Spiele gleich wirken, sind Indie-Games die dringend benötigte Abwechslung. Sie zeigen, was möglich ist, wenn Entwickler ihre Vision umsetzen dürfen – ohne Kompromisse, ohne Vorgaben von oben.
Ob düsteres Abenteuer, emotionale Reise, hektischer Adrenalinrausch oder gemütlicher Farmalltag – Indie-Games bieten für jeden etwas. Und oft ist es genau das „Etwas“, das man in großen Spielen vermisst: Persönlichkeit. Charakter. Überraschung.
Diese Liste ist natürlich nicht vollständig. Jeden Monat erscheinen neue Indie-Titel, die das Potenzial haben, Klassiker zu werden. Aber wenn Sie diese zehn gespielt haben, haben Sie ein gutes Fundament. Und vielleicht sogar ein paar neue Lieblingsspiele.